Schadenaufnahme digital: So sparen Kfz Gutachter bei der Erstaufnahme Zeit
Telefonieren, nachfragen, Fotos per WhatsApp sortieren: Die Erstaufnahme frisst im Gutachterbüro viel Zeit. So wird sie digital, ohne neue Bürosoftware.
· 2 Minuten Lesezeit

Ein Unfall ist passiert, der Geschädigte ruft an. Was folgt, kennt jedes Sachverständigenbüro: Name, Telefon, Kennzeichen, Unfallhergang, gegnerische Versicherung, Werkstatt. Dann die Bitte um Fotos, die später einzeln per WhatsApp oder Mail eintreffen, teils verwackelt, teils ohne Kennzeichen. Bis der Fall vollständig ist, vergehen oft mehrere Telefonate.
Diese Erstaufnahme ist keine Gutachterarbeit. Sie ist Sortierarbeit. Und genau die lässt sich gut auslagern, und zwar an den Kunden selbst.
Wo die Zeit bei der Erstaufnahme verloren geht
- Nachfragen: Fehlende Angaben wie Schadennummer oder Versicherung des Unfallgegners fallen oft erst auf, wenn der Fall in der Software angelegt wird.
- Fotos sortieren: Bilder kommen über verschiedene Kanäle, ohne Bezeichnung und in unterschiedlicher Qualität.
- Abtippen: Daten aus dem Fahrzeugschein werden von einem Foto abgeschrieben.
- Rückrufe: Wer tagsüber besichtigt, ruft abends zurück. Der Kunde ist dann oft nicht erreichbar.

Jeder dieser Schritte dauert nur Minuten. In Summe sind es pro Fall schnell eine halbe Stunde oder mehr.
Wie eine digitale Schadenaufnahme funktioniert
Statt am Telefon alles abzufragen, schickt das Büro dem Kunden einen Link. Der Kunde füllt in Ruhe aus:
- Kontaktdaten und Unfalldatum
- Hergang in eigenen Worten
- Fotos nach Vorgabe: Front, Heck mit Kennzeichen, Schadenbereich nah und aus Abstand
- Fahrzeugschein als Foto: Kennzeichen, FIN und Erstzulassung werden automatisch ausgelesen, der Kunde bestätigt sie
- Unterschrift direkt auf dem Handy

Das Büro bekommt anschließend ein sauberes PDF mit allen Angaben und Fotos, dazu eine Datei für den Import. Die Fakten stehen vollständig da, bevor der erste Rückruf nötig ist.
Was die KI dabei tut und was nicht
KI ist hier ein Werkzeug zum Ordnen. Sie fasst den Hergang zusammen, liest Dokumente aus und weist auf fehlende Angaben hin. Sie bewertet den Schaden nicht und schätzt keine Reparaturkosten. Das bleibt Aufgabe des Sachverständigen. Diese Trennung ist wichtig, fachlich wie rechtlich.

Für wen sich das lohnt
Besonders für Büros, die viele Haftpflichtschäden mit Privatkunden bearbeiten. Je mehr Fälle über Telefon und Messenger hereinkommen, desto größer ist der Effekt. Auch Werkstätten und Autohäuser als Vermittler profitieren: Sie geben den Link oder QR Code direkt an den Kunden weiter.
So starten Sie
Sie müssen dafür keine Software wechseln. Ein Formular mit Ihrem Logo, ein Link auf Ihrer Website, ein QR Code für Werkstattpartner. Mehr braucht es nicht.

MAVI macht genau das: Kunden füllen per Link aus, Ihr Büro erhält alles fertig sortiert als PDF und Datei. Beispiel ansehen